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Angebote für Schulen

BIONIK - DAS LERNEN VON DER NATUR - ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das viele Berufs- und Studienrichtungen vereint, um das „Wissen der Natur“ auf technische Prozesse zu übertragen. Für immer mehr Ingenieure wird das „Wissen der Natur“ als Inspirationsquelle interessant, denn die Entwicklung der Natur vereint Vielfalt mit Effektivität.

Im METEUM gehen SchülerInnen auf Entdeckungsreise, machen sich mit den Grundlagen vertraut und tauchen als junge Forscher in die Welt der Bionik ein, denn sie ist wie kaum ein anderes Fachgebiet geeignet, fächerübergreifendes Denken zu fördern. Inhalte aus Biologie, Chemie und Physik verbinden sich wie selbstverständlich mit Mathematik und Kunst, zu jugendaffinen Schulprojekten.

Als LehrerIn können Sie mit uns konkrete Themen, inhaltliches Niveau, Termin und Dauer des gewünschten Projekts besprechen. Einige Themen stellen wir Ihnen im Folgenden vor.

Anmeldung und nähere Informationen

Die Anmeldung sollte mindestens 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn erfolgen. Wir bitten Sie um Verständnis, dass für unangemeldete Gruppen keine Angebote vorgehalten werden können.

 

Die Fürsorge und Aufsichtspflicht wird nicht durch die MitarbeiterInnen des Technischen Jugendbildungsverein in Praxis e.V. übernommen.

 

T: 030 65484959-0
F: 030 65484959-199
E-Mail: reservierung(at)tjp-ev.de

Faltstrukturen

Wo bringt der Marienkäfer seine großen Flügel nach der Landung unter oder wie entstehen so große Blätter aus kleinen Knospen? Unter der Lupe wird klar,
das Zauberwort heißt - Falten. Geschickte Faltstrukturen sparen bis zu 90 % der endgültigen Nutzfläche. Nur diese Prinzipien ermöglichen es z.B. die
riesigen Sonnenflügel an Raumstationen ins All zu befördern.
Faltstrukturen haben aber noch andere Vorteile: Sie stabilisieren, erzeugen Flugwirbel bei Insekten und schaffen Elastizität. Die SchülerInnen lernen beim naturinspirierten Papierfalten, wie unterschiedliche Formen und Strukturen die Eigenschaften ein und desselben Materials komplett verändern und dabei unerwartete Zusatzfähigkeiten entstehen.

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Flugbionik

Zahlreiche Technikpioniere, wie z.B Leonardo da Vinci oder Otto Lilienthal, haben sich vom Erfindungsreichtum der Natur inspirieren lassen. Bionik steht aber nicht nur für Inspiration sondern auch dafür, die Natur zu beobachten, zu analysieren und das in technisch machbare Lösungen umzusetzen. Effektive und leichte Baustrukturen oder die Optimierung der Aerodynamik bei Flugmaschinen sind nur einige Themen der bionischen Forschung. Im Experiment erleben die SchülerInnen, wie komplex die natürlichen Vorgänge sind und warum z.B. die Flugmaschinen Da Vincis nicht, die von Lilienthals aber sehr wohl fliegen konnten.

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Konstruktionsbionik

Die Evolution hat im Laufe von Jahrmillionen raffinierte Bauwerke und Konstruktionen hervorgebracht. Ganz gleich ob sie durch schiere Größe oder faszinierende Symmetrie beeindrucken, immer steckt ein wirksames Konstruktionsprinzip dahinter. Die SchülerInnen untersuchen diese Prinzipien im Experiment und adaptieren sie auf Konstruktionsmethoden in Industrie und Architektur. Sie erproben einfache Strukturen und untersuchen die gestiegene Stabilität gegenüber dem Ursprungsmaterial, ältere Schüler forschen nach den
effektivsten und stabilsten geometrischen Formen und Körpern.

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Oberflächen und Nanotechnologie

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, warum Schnecken an einem Baumstamm hochkriechen und kopfüber festkleben können? Oder warum nur manche Fäden des Spinnennetzes kleben? Oder wie es Wespen schaffen, aus Holz ein stabiles Nest zu bauen? Oder Fliegen kopfüber laufen können, ohne herunterzufallen? Oder was die Lotusblüte mit Eurer wetterfesten Kleidung zu tun hat? Ihr werdet staunen, wie oft ihr in eurem Alltag Produkten nach dem Vorbild kleiner Tiere oder einer sehr anhänglichen Pflanze begegnet. Probiert an unserer Forscherinsel aus, was sich hinter dem Lotuseffekt oder dem Flip-Flop-Effekt verbirgt oder was wir von Bienenbeinen lernen können.

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Robotik

Eine Forscherstation für geduldige Tüftler: Möchtet ihr erfahren, was eine Fischflosse und eine Roboterhand gemeinsam haben? Natürliche Gliedmaßen zum Beispiel mit einem Roboter nachzuempfinden, ist nicht annähernd so ausgefeilt und elegant gelöst wie in der Natur. Das liegt daran, dass die Natur Jahrtausende Zeit hatte für jeden Einsatz die effektivste Lösung zu finden. Ein Ergebnis menschlicher Grundlagenforschung an Fischflossen führte zu Modellen schwimmender Roboterquallen und zu einem beeindruckenden Alles-Greifer, dem Fin-Ray-Greifer. Er nutzt die natürliche Eigenschaft von Fischflossen, die bei seitlicher Krafteinwirkung nicht weg knicken, sondern sich entgegen der krafteinwirkenden Richtung wölben. Die SchülerInnen bauen das Modell eines Greifers nach und lernen, dabei die Theorie dahinter zu verstehen und analysieren ihr Verhalten anhand von Videomitschnitten.

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